Speziell in der Automobil- und deren Zulieferindustrie, der Hydraulikindustrie und im Flugzeugbau ist der Trend zu immer höheren Produktreinheiten aus technischen Notwendigkeiten ungebrochen. Trotz größter Anstrengungen von der Entgratung über die Reinigung bis hin zur Verpackung und Logistik gelingt es nicht, schädigende Partikel aus den Produkten fern zu halten. Eine der Hauptquellen für diese „unvermeidlichen“ kritischen Partikel liegt in den eingesetzten Montageverfahren. Selbst Systeme, die aus ideal sauberen Bauteilen gefügt sind, zeigen im Inneren Partikelschmutz, der durch die Montage z. B. bei Schrauben, Verstemmen oder beim Kontakt mit Werkstückträgern entstanden ist.
Momentan gibt es keine Forschungsaktivitäten zu diesen Fragestellungen, so dass in absehbarer Zeit nicht mit Antworten und Lösungen zu rechnen ist.
Aufgrund der hohen industriellen Relevanz und aktuellen Brisanz der Thematik bietet sich die Bearbeitung der anstehenden Fragestellungen in einem Industrieverbund an. Hier lassen sich in einem relativen kurzen Zeitraum und sehr effizient genau die Fragestellungen der teilnehmenden Firmen bearbeiten.
Weitere Informationen über Vorgehensweise sowie Ihre Vorteile und Nutzen einer Beteiligung am Industrieverbund erhalten Sie in unserem Themenblatt.
»MontSa« aktuell
Für eine Teilnahme am Industrieverbund haben bisher insgesamt 27 Firmen ihr Interesse bekundet, 6 Firmen an einer Teilnahme im Arbeitskreis Logistik.
Das Kick-off-Treffen fand am 14.9.2007 am Fraunhofer IPA in Stuttgart statt, der offizielle Projektstart erfolgte am 1.10.2007.